Gefäßwandverkalkung

Arteriosklerose

Gefäßwandverkalkung, Gemeinschaftspraxis Dres. Darui Borken-Burlo

Die in Fachkreisen Arteriosklerose und im Volksmund Arterien- oder Aderverkalkung genannte Erkrankung der Blutgefäße kann zur allgemeinen Verminderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen. Oft werden diese Durchblutungsstörungen von Kreuz- oder Rückenschmerzen begleitet. Mit zunehmendem Alter steigt die Erkrankungsgefahr rapide an.

Krankheitsbild

Gründe für die Durchblutungsstörungen sind kalk- und fettartige Einlagerungen die sich in den Wänden der Schlagadern absetzen. Hierdurch verlieren die Blutgefäße ihre Elastizität, und die Adern werden verengt, was den Blutstrom behindert.

Bis heute hat man den exakten Grund für diese Zivilisationskrankheit noch nicht genau erforschen können. Die bisher gewonnenen Erkenntnisse zeigen aber, dass eine zu cholesterin- und kochsalzhaltige Ernährung, in Kombination mit starkem Rauchen, ebenso Auslöser für die Krankheit sein kann, wie Stress und seelische Belastungen.

Frühere Forschungen zeigten, dass weitaus mehr Männer als Frauen von der Krankheit befallen wurden, doch gerade in den letzten Jahren ändert sich auch dies, denn der Anteil an erkrankten Frauen nimmt ständig zu.

Dies kann mit ein Beweis dafür sein, dass der Stress ein nicht unwichtiger Faktor bei der Erkrankung darstellt, denn gerade in den vergangenen Jahren hat der Anteil an Frauen im Berufsleben in sogenannten reinen „Männerberufen“ ebenso zugenommen, wie in führenden Positionen oder in der Politik.

Auch haben jüngste Untersuchungen aufgezeigt, dass Durchblutungsstörungen nicht erst im Alter auftreten können, denn von Jahr zu Jahr werden die Patienten jünger.

Ebenso nehmen ja auch von Jahr zu Jahr die Belastungen für uns alle durch Probleme finanzieller oder sonstiger Art zu.

Um eine Arterienverkalkung behandeln zu können, muss erst einmal ein Arzt feststellen, wie weit die Krankheit bereits fortgeschritten ist. Im Frühstadium ist eine Heilung durchaus möglich, während bei fortgeschrittenem Krankheitszustand nur eine Verlangsamung der Vorgänge erreicht werden kann.

Therapieformen

Als unterstützende Maßnahme empfiehlt es sich, sofort das Rauchen und übermäßigen Alkoholgenuss einzustellen. Selbst wenn man noch keine Probleme mit der Durchblutung hat, sollte man auf Rauchen und zu viel Alkohol verzichten, denn Vorbeugen ist besser!

Außerdem sollte man jeglichen Stress von sich weisen und die Ernährung auf cholesterinarme Kost umstellen.

Nur wenn die Durchblutungsstörungen behandelt werden, können auch die damit verbundenen Rückenschmerzen wieder verschwinden.

Wandern, leichte sportliche Betätigung und ein Hobby, das Freude bereitet, helfen ebenfalls, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

Bei den Naturheilmitteln hat sich gezeigt, dass Bärlauch, auch wilder Knoblauch genannt, blutdrucksenkend wirkt und gegen Arteriosklerose eingesetzt werden kann. Sie sollten ihn aber dann nur in frischem Zustand verwenden, also etwa bei Salaten, da er erhitzt seine Wirkung verliert.